Eltern-Leitfaden für sicheres Surfen

So nutzen Sie das Internet sicher

Zu den potentiellen Risiken, die im Internet auf Sie und Ihre Kinder warten, gehören das Auffinden ungeeigneter Webseiten-Inhalte oder das Herunter-laden von vireninfizierten Dateien. Außerdem sollten Sie sich vor Fremden in der Online-Welt hüten, genau wie in der realen Welt auch. Folgen Sie Ihrem gesunden Menschenverstand. Er hilft Ihnen dabei, sich sicher im Internet zu bewegen.

Inhalte

Tip: Achten Sie auf die Inhalte, die sich Ihre Kinder anschauen. Wählen Sie die Seiten, die Ihre Kinder aufrufen bzw. nicht aufrufen dürfen, mit Hilfe der Dienstprogramme aus.

Kontakte
Tip: Bringen Sie in Erfahrung, mit wem sich Ihre Kinder online treffen, und stellen Sie sicher, daß sie ohne Ihr Wissen und Ihre Einwilligung keine persönlichen Informationen über sich preisgeben. Lassen Sie niemals zu, daß sie mit einer Internet-Bekanntschaft ohne Ihr Wissen einen realen Treffpunkt vereinbaren.

Abhängigkeit
Tip: Setzen Sie Ihren Kindern für die Internet-Benutzung zeitliche Grenzen und erinnern Sie sie daran, ihre anderen Aktivitäten und Freundschaften nicht zu vernach-lässigen.

Wissen
Tip: Machen Sie sich selbst schlau und lernen Sie möglichst viel über das Internet. Internet-Surfen sollte eine Beschäftigung der ganzen Familie sein, bei der Sie die Webseiten gemeinsam erkunden und über auftauchende Probleme sprechen können.

Vorteile
Tip: Positiv denken! Nehmen Sie sich Zeit für die Suche der besten und für Sie und Ihre Kinder am ehesten geeigneten Webseiten.


Inhalte
Tip: Achten Sie auf die Inhalte, die sich Ihre Kinder anschauen. Nutzen Sie dabei die Dienstprogramme zur Auswahl der Seiten, die Ihre Kinder aufrufen und nicht aufrufen dürfen.

Das Internet ist wie eine riesige Stadt, voll von unterschiedlichen Zonen und Menschen. Wie in einer realen Stadt auch gibt es Plätze, die für Kinder geeignet sind, und solche, die Kinder besser meiden sollten. Manche Webseiten enthalten Inhalte, die sich an ein erwachsenes Publikum wenden und für Kinder völlig ungeeignet oder sogar schädlich sind. Die in anderen Medien üblichen Mittel zur Kontrolle des Zugangs von Kindern, wie die 22-Uhr-Programmteilung im Fernsehen oder das oberste Regal für Erwachsenen-Magazine bei Zeitungshändlern, funktionieren im Internet nicht.

Es gibt allerdings ein paar praktische Schritte, die Sie zum Schutz Ihrer Kinder unternehmen können. Mit spezieller Software können Sie Webseiten ausfiltern, die Sie ungeeignet oder anstößig finden. Einige Online-Verzeichnisse, sogenannte "Suchmaschinen", wurden besonders zur Suche von sicheren Webseiten für Kinder entwickelt. Weitere Informationen zu diesen Suchmaschinen finden Sie im Abschnitt "Online-Ressourcen" auf dieser Webseite. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Ihre Kinder auf "Newsgroups" oder "Chatrooms" zugreifen lassen. Versuchen Sie, diese Bereiche zuerst mit ihnen gemeinsam aufzurufen, damit Sie sehen, was gezeigt wird und mit wem sie sich unterhalten.

 

Kontakte
Tip: Bringen Sie in Erfahrung, mit wem sich Ihre Kinder online treffen, und stellen Sie sicher, daß sie keine persönlichen Informationen über sich preisgeben. Lassen Sie niemals zu, daß sie ohne Ihr Wissen einen realen Treffpunkt ("offline") vereinbaren.

In der Online-Welt tummeln sich die unterschiedlichsten Menschen. Aber so wie bei Leuten, die Ihnen auf der Straße begegnen, sind auch hier die meisten völlig harmlos. Trotzdem müssen Sie daran denken, daß Menschen im Internet nicht immer das sind, was sie zu sein vorgeben, und Sie müssen Ihre Kinder daran erinnern, sich "online" vor Fremden genauso zu hüten wie sie es außer Haus tun würden. Das ist besonders in "Chatrooms" wichtig, wo der direkte Einzelkontakt hergestellt wird. Dort kann man sich zu zweit sogar in "Privaträume" zurückziehen, die kein anderer mehr beobachten kann. Stellen Sie sicher, daß Ihre Kinder niemals ohne Ihr Wissen ein reales Treffen mit jemandem vereinbaren, den sie im Internet kennengelernt haben, und wenn doch, gehen Sie mit und verschaffen Sie sich einen persönlichen Eindruck.

Kinder müssen ihr Privatleben im Internet genauso schützen wie in der realen Welt. Wenn sie persönliche Daten preisgeben, könnten sie zum Ziel direkter Marketing-Kampagnen werden, oder jemand könnte versuchen, sich ihnen in ungehöriger Weise zu nähern. Halten Sie Ihre Kinder also an, keine persönlichen Daten preiszugeben oder Online-Formulare auszufüllen, ohne sich vorher mit Ihnen abzusprechen. Obwohl Ihre Kinder beim Erstellen einer Homepage viel Spaß haben können, stellen Sie sicher, daß sie keine Familienfotos verwenden oder Einzelheiten über Ihren Wohnort angeben.

 

Abhängigkeit
Tip: Setzen Sie Ihren Kindern für die Internet-Benutzung zeitliche Grenzen und erinnern Sie sie daran, ihre anderen Aktivitäten und Freundschaften nicht zu vernach-lässigen.

Obwohl sich das Internet hervorragend zum Lernen und Spielen eignet, sollten Sie verhindern, daß sich Ihre Kinder zu stark auf das Internet konzentrieren und dadurch andere, für ihre Entwicklung wichtige Aktivitäten vernachlässigen. Ermutigen Sie Ihre Kinder, neue Freunde in der ganzen Welt kennen-zulernen, aber nicht auf Kosten ihrer Freundschaften in der "realen Welt". Es gibt zwar auch Programme zur Begrenzung der Online-Zeit, doch nichts kann die elterliche Aufsicht ersetzen.

 

Wissen
Tip: Machen Sie sich selbst schlau und lernen Sie möglichst viel über das Internet. Internet-Surfen sollte eine Beschäftigung der ganzen Familie sein, bei der Sie die Webseiten gemeinsam erkunden und über auftauchende Probleme sprechen können.

Der beste Weg sicherzugehen, daß Ihre Kinder das Internet unbeschadet verwenden, ist, sich selbst damit zu beschäftigen. Filter-Dienstprogramme können zwar helfen, sind aber in keinem Fall ein Alibi für den Einsatz des Internets als elektronischen Babysitter. Versuchen Sie, den Computer in einem gemeinsamen Raum aufzustellen, damit Kinder nicht alleine in einem abgeschlossenen Zimmer surfen können. Auf diese Weise sind Sie über die aufgesuchten Webseiten und die Kontakte auf dem laufenden. Surfen Sie das Internet mit Ihren Kindern gemeinsam und lernen Sie ihre Online-Freunde kennen.

Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Sicherheitsaspekte und vereinbaren Sie mit Ihnen Regeln für die Internet-Benutzung. Genauso, wie Sie ihnen Verhaltensregeln zum Überqueren der Straße geben, stellen Sie Regeln für den Umgang mit dem Superhighway auf. Ermutigen Sie Ihre Kinder, sofort zu Ihnen zu kommen, falls sie im Internet auf beunruhigende oder abstoßende Dinge treffen. Sie sollten auch wissen, wem Sie möglicherweise illegale Inhalte melden können. Mehr Informationen dazu finden Sie im Abschnitt "Online-Ressourcen".

 

Vorteile
Tip: Positiv denken! Nehmen Sie sich Zeit für die Suche der besten und für Sie und Ihre Kinder am ehesten geeigneten Webseiten.

Indem Sie die potentiellen Gefahren, die vom Internet ausgehen, erkennen und ansprechen, können Sie Ihre Kinder darin bestärken, das Beste aus dieser unglaublichen Informationsquelle zu machen. Nehmen Sie sich Zeit für die gemeinsame Erkundung von Webseiten, die für ihre Schularbeiten nützlich sind, und auf denen sie noch mehr über ihre Interessen und Hobbys entdecken können. Nicht zu vergessen die Webseiten, die einfach nur zum Vergnügen da sind! Planen Sie Familienausflüge und Ferien mit dem Internet. Oder sogar das Einkaufen. Die Möglichkeiten sind grenzenlos. Wenn Sie die Regeln des gesunden Menschenverstands anwenden, die für Sie in anderen Lebensbereichen ganz selbstverständlich sind, können Sie und Ihre Kinder gefahrlos, sicher und gemeinsam die Vorteile des Internets nutzen.

 
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